Ein Brand entsteht schneller, als man glauben möchte: Ein Kurzschluss, eine vergessene Kerze, ein überhitztes Gerät und schon verwandelt sich der gemütliche Wohnraum in eine Gefahrenzone. Besonders heimtückisch ist nicht das Feuer selbst, sondern der Rauch, der sich lautlos und giftig ausbreitet. Viele Menschen verlassen sich darauf, dass sie beim Geruch von Rauch schon rechtzeitig aufwachen würden. Die Wahrheit ist bitter: Im Schlaf nimmt der Geruchssinn eine Pause, und genau das macht Brände so gefährlich. Ebenso hartnäckig hält sich die Vorstellung, ein feuchtes Tuch vor Mund und Nase reiche bei der Flucht völlig aus. In Wirklichkeit bietet es nur minimalen Schutz und kann im Ernstfall ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln. Doch Brandgefahr beginnt nicht erst im Katastrophenmoment. Sie steckt im Alltag: überlastete Steckdosen, alte Mehrfachleisten, brennende Teelichter neben Vorhängen oder das Bügeleisen, das „nur kurz“ unbeaufsichtigt bleibt. Viele denken: „Bei mir zu Hause ist alles in Ordnung, es ist noch nie etwas passiert.“ Genau diese Haltung sorgt dafür, dass Gefahren oft übersehen werden.Im Ernstfall zählt klares Handeln: Alarmieren, flüchten, Türen schließen, andere warnen und niemals durch verrauchte Räume zurück ins Gebäude laufen. Wer weiß, wie Brände entstehen, welche Mythen gefährlich sind und wie man im Notfall richtig reagiert, kann sich und andere schützen.

Termine & Ort
Datum
11.05.2026
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Spendhausstraße 6, Reutlingen, Haus der Volkshochschule, Raum 214








